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Muss man einen Lebenslauf unterschreiben?
- In Deutschland ist die Unterschrift im Lebenslauf keine Pflicht, denn es ist kein rechtsgültiger Vertrag.
- Eine Unterschrift gehört aber weiterhin dazu und signalisiert, dass dein Lebenslauf aktuell ist und du zu deinem Inhalt stehst.
- Falls unterschrieben wird, sollte dies am Ende des Lebenslaufs in einer lesbaren, unaufdringlichen Handschrift erfolgen.
- Auch bei Online-Bewerbungen ist eine Unterschrift freiwillig und kann eingescannt oder über ein Tablet unterschrieben und eingefügt werden.
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Muss man den Lebenslauf unterschreiben?
Nein, du musst deinen Lebenslauf nicht grundsätzlich unterschreiben. Auch ohne Unterschrift bist du verpflichtet, die Wahrheit zu sagen. Laut Bundesagentur für Arbeit ist die Unterschrift zwar nicht mehr unbedingt notwendig, gibt dir aber einen großen Vorteil: Du zeigst, dass dein Lebenslauf aktuell ist, deine Angaben stimmen und du zu dem stehst, was du geschrieben hast. Übrigens ist Aktualität auch der Grund, warum ein Datum im Lebenslauf so empfehlenswert ist.
Also, einen tabellarischen Lebenslauf unterschreiben oder nicht? Das bleibt dir überlassen.
Wohin kommt die Unterschrift?
Im Lebenslauf stehen Datum und Unterschrift immer ganz am Ende. Unter deinem letzten Abschnitt im Lebenslauf-Aufbau solltest du Platz für deine Unterschrift lassen.
Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:
- Links stehen Ort und Datum, rechts die Unterschrift im Lebenslauf.
- Links und mit etwas Abstand stehen im Lebenslauf Ort und Datum, darunter kommt die Unterschrift.
Wenn du einen klassischen, aber professionellen Lebenslauf erstellen willst, dann ist Variante 1 die richtige Wahl:
Lebenslauf unterschreiben: Muster für Ort und Datum links, Unterschrift rechts
München, 27.04.2023 Katrin Thalberg
Katrin Thalberg
In einem modernen Lebenslauf kannst du auch beides kombinieren:
Ort und Datum über der Unterschrift auf dem Lebenslauf
München, 27.04.2023
Katrin Thalberg
Katrin Thalberg
Eine feste Regelung zur Positionierung der Unterschrift gibt es nicht, aber diese zwei Varianten haben sich im deutschen Lebenslauf etabliert. Wichtig ist, dass alles sauber aussieht und sich gut in das Layout einfügt.
Wie sollte meine Unterschrift aussehen?
Deine Unterschrift sollte vor allem gut lesbar, nicht aufdringlich und passend zum Layout des Lebenslaufs sein. Es ist kein zusätzliches grafisches Element, das dein Dokument irgendwie aufwerten muss. Achte darauf:
- Achte auf eine lesbare Handschrift. Bemühe dich, auf einer Linie zu bleiben und möglichst schwungvoll zu schreiben. Eine kunstvolle Unterschrift ist nicht nötig.
- Nutze den richtigen Stift. Verwende einen (gut schreibenden) Füllfederhalter oder Kugelschreiber.
- Wähle eine gute Farbe: Blau und Schwarz sind hier unproblematisch.
- Halte die richtige Größe ein. Deine Unterschrift im Lebenslauf soll weder überdimensioniert noch mickrig wirken. Bleibe etwa im Größenbereich von 2-3 Zeilen gedruckten Textes.
- Schreibe nicht über Linien und Text. Die Unterschrift sollte natürlich keinen wichtigen Inhalt überdecken oder Trennlinien überschreiten. Das sieht nicht gut aus.
Zusätzlich solltest du bei einer digitalen Unterschrift noch darauf achten, dass diese scharf und wirklich sichtbar ist.
Muss man den digitalen Lebenslauf unterschreiben?
Nein, auch bei einer Bewerbung online ist die Unterschrift nicht zwingend notwendig. Wenn du aber trotzdem zeigen möchtest, dass deine Daten aktuell und wahr sind, dann kannst du deine Unterschrift digital einfügen.
Das gilt beispielsweise für:
- Bewerbungen per E-Mail,
- Bewerbungen über ein Online-Portal,
- Lebensläufe, die du als PDF hochlädst.
Dabei muss die Unterschrift nicht unbedingt mit Stift auf Papier geschrieben werden, sondern vor allem lesbar und sauber ins fertige Dokument eingefügt werden.
Wie fügt man eine Unterschrift digital in den Lebenslauf ein?
Entweder du unterschreibst mit einem Tablet oder du scannst bzw. fotografierst deine handschriftliche Unterschrift und fügst sie als Bild in deinen Lebenslauf ein. So kannst du vorgehen:
- Unterschreibe auf einem weißen Blatt mit Kugelschreiber oder Füller.
- Digitalisiere die Unterschrift mit einem Scanner oder deinem Smartphone. Achte darauf, dass sie auch wirklich gut sichtbar und nicht verwackelt ist.
- Entferne so viel unnützen Rand vom Bild wie möglich.
- Füge die Unterschrift in deinen Lebenslauf ein, ganz am Ende der Datei.
- Speichere deinen fertigen Lebenslauf in PDF.
Wenn du die Möglichkeiten hast, kannst du deinen Lebenslauf auch direkt unterschreiben, zum Beispiel auf einem Tablet oder Ähnlichem. Das ist dann so, als hättest du den ausgedruckten Lebenslauf unterschrieben.
Anschließend solltest du dir das Ergebnis ansehen. Prüfe deine fertige PDF-Datei auf diese Punkte:
- Ist die Unterschrift scharf und gut lesbar?
- Verdeckt sie keine anderen Textelemente?
- Ist sie sichtbar, auch wenn ich das Dokument auf einem anderen Gerät öffne?
Selbstverständlich, dass die Unterschrift nur auf den Lebenslauf gehört. Füge keine Datei hinzu, die zum Beispiel nur unterschrift.png heißt und ein Bild deiner Unterschrift beinhaltet. Dann kannst du sie auch weglassen.
Darauf kommt es also an, wenn du deinen Lebenslauf unterschreiben willst. Gar nicht so schwer, nicht wahr? Danke fürs Lesen und viel Erfolg bei der nächsten Bewerbung.
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